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17.04.2020

Hohe Flexibilität und maximale Effizienz: Autohaus Maier aus Gerlingen baut neue Reifenlagerhalle mit Werkstattarbeitsplatz

Aczent Lagertechnik setzt Vorgaben des Kunden optimal um

Rund 25 Kilo wiegt der Reifen, den Inhaber Thomas Maier aus dem Reifenregal auf einen kleinen Rollwagen wuchtet. Er gehört zu einem Ford Edge, der wie alle SUV gerade bei älteren Fahrern sehr beliebt ist. Die Reifen bei solchen Autos jedes halbe Jahr selbst zu wechseln, kommt für sie aber in der Regel nicht in Frage.  Auch deshalb ist das Reifenlager des Autohauses prall gefüllt. Dabei ist es erst seit März 2020 in Betrieb und fasst immerhin 800 Radsätze – eine recht hohe Kapazität für vergleichsweise ländliche Gegenden wie die Region um Gerlingen.

„Die Menschen gehen immer mehr dazu über, ihre Reifen nicht mehr selbst zu lagern und zu wechseln“, sagt Inhaber Thomas Maier. Als Autohaus oder Werkstatt lasse sich daher anders als bei Neu- oder Gebrauchtwagen, wo die Marge beständig sinkt, nach wie vor gut Geld verdienen. „Reifenlagerung ist außerdem ideal zur Kundenbindung“, ergänzt Maier.

Als das Autohaus im vergangenen Jahr auf Aczent Lagertechnik zukam und sich beraten ließ, fiel  der Entschluss, dass auf der Grundfläche von 110 Quadratmetern mindestens 800 Reifensätze untergebracht werden müssten. Gleichzeitig sollte das Maximum an Effizienz, Ergonomie und Flexibilität realisiert werden.

Im Gegensatz zu einem Hochregallager lassen sich sämtliche Regale dank ihrer geringeren Höhe jederzeit umstellen und anpassen. Das modulare Stecksystem, nach dem die Regale aufgebaut sind, erleichtert den Um- und Aufbau zusätzlich.

„Das Lager ist ein Investment mit einer Laufzeit von mindestens 20 Jahren. In dieser Zeit können sich die Anforderungen an das Lager enorm verändern“, sagt Maier. Beispielsweise könnten sich mit dem Vormarsch der Elektromobilität Größe, Art und Anzahl der Räder radikal wandeln. Dementsprechend müssten auch Anordnung, Regaltiefe, Fächerhöhe und Gangbreiten variierbar sein.

Den Auftrag, das Reifenlager einzurichten, erhielt das Unternehmen Aczent Lagertechnik aus Holzminden. „Die Vorgaben an Kapazität, Flexibilität und Effizienz waren sehr ambitioniert und nur deshalb umsetzbar, weil wir bereits während der Planung des Lagergebäudes einbezogen wurden“, sagt Aczent-Vertriebsleiter André Kesse. Auf diese Weise konnte das Aczent-Team die Wünsche von Thomas Maier und seinen Mitarbeitern etwa nach einer Zwischenbühne aufnehmen,
sie ausführlich beraten und mit dem Architekten die Raumplanung und Ausstattung des Lagers entsprechend ausrichten. Denn diese hätte bei einem Hochregallager ganz anders ausgesehen als beim nun gebauten Lager mit Zwischenbühne und Etagenheber.

Auch die Anforderung nach breiten Laufwegen im Reifenlager wäre vermutlich nicht umsetzbar gewesen, wenn Aczent erst nach Fertigstellung des Gebäudes hinzugezogen worden wäre.  „All unsere Ideen wurden umgesetzt. Das erleichtert die Arbeit enorm“, sagt Maier zufrieden. Wir sind in unseren Prozessen im Vergleich zu früher erheblich schneller geworden und haben so mehr Zeit für die Kundenfahrzeuge“. Das wiederum führt zu einer höheren Zahl an Durchläufen und damit zu einem Umsatzplus.

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